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Gemeindeverwaltung
Gässlihaus
3856 Brienzwiler
Tel.: 033 951 17 90
Fax: 033 951 37 53

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag:
08:00 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressebericht Gemeinderat 18. September 2009

Bald Strassennamen und Gebäudenummern

Sofern die Gemeindebürger dem Kreditantrag an der nächsten Gemeindeversammlung zustimmen, werden die Brienzwiler Strassen im kommenden Jahr Namen und die Wohngebäude fortlaufende Nummern erhalten. Der Druck auf die Gemeinden steigt, dass die Wohn- und Geschäftsobjekte lückenlos lokalisiert werden können. Sei es durch die verschiedenen Zustelldienste, die Rettungs- und Notfallkräfte und als Dienstleistung nicht zuletzt für die Gäste, welche ihre Gastgeber oder Ferienwohnungsvermieter suchen. Der Gemeinderat liess sich davon überzeugen, dass man auch in Brienzwiler auf kurz oder lang nicht mehr darum herum kommen wird, die Strassen mit Namen zu beschriften und die Gebäudenummerierung einzuführen. Vorbehältlich des positiven Gemeindeversammlungs-beschlusses wird ein Arbeitsausschuss unter Beizug des Kreisgeometers die Vorberei-tungsarbeiten anfangs des nächsten Jahres an die Hand nehmen. Selbstverständlich wird die Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung in den Prozess miteinbezogen.

Zugang zur Quellfassung wird saniert

Nachdem die Gemeindeversammlungen von Brienz und Brienzwiler den Kreditanträgen zugestimmt hatten, konnten die Aufträge vergeben und mit den Bauarbeiten kürzlich begonnen werden. Die Ghelma AG, Baubetriebe Meiringen, sind seit anfangs September daran, den schadhaften Zugang zur Wasserfassung im Fahrnigraben am Fusse des Wilerhorn zu sanieren. Der steile Fussweg wird durch eine Treppe ersetzt und eine überdachte Galerie in Stahl- und Betonkonstruktion wird dafür sorgen, dass der Zugang zum Quellstollen in Zukunft steinschlagsicher ist. Im Sanierungsauftrag ist auch der Ersatz der beschädigten Eingangstüren zur Quellfassung enthalten. In die Kosten von rund 290'000 Franken teilen sich die Gemeinden Brienz und Brienzwiler als hälftige Eigentümerinnen der Wasserquellen.

Elektrogeräte Aktion bis Ende Jahr verlängert

Wer seinen alten Kühl- oder Gefrierschrank, den Tumbler oder die Waschmaschine durch ein neues, energieeffizientes Gerät ersetzt, wird im Rahmen einer Förderaktion der Elektrizitätsversorgung Brienzwiler mit einem Barbetrag je nach Gerät und Energie-effizienzklasse bis zu 300 Franken unterstützt. Die Aktion, von welcher seit Mai 2008 rege Gebrauch gemacht worden ist, wird gemäss Beschluss des Gemeinderates bis Ende 2009 verlängert.

Poststelle vor dem Aus?

Der Gemeinderat musste sich von den Verantwortlichen der Schweizerischen Post erklären lassen, dass schweizweit über 400 Poststellen auf alternative Vertriebsformen überprüft werden müssen und von dieser Massnahme auch die Brienzwiler Poststelle betroffen ist. Als Varianten bieten sich die Agentur oder der Haus-Service an. Die rückläufigen Zahlen und das veränderte Kundenverhalten sind die Hauptgründe dieser Entwicklung. Der Gemeinderat zeigt sich besorgt über diesen erneuten Rückgang im Dienstleistungsangebot, möchte aber mithelfen, dass im Dorfladen, welcher unmittelbar neben der heutigen Poststelle angesiedelt ist, künftig eine Postagentur geführt werden kann.

Ärger mit dem Balmhof

Seit dem negativen Bundesgerichtsurteil bezüglich die verlängerten Öffnungszeiten sind die Fassaden beim Hotel Balmhof mit rufschädigenden Schriftzügen verunstaltet. (Die Presse hat mehrmals über diesen Fall berichtet.) Da weder ein baupolizeilicher Strafbestand noch ein Offizialdelikt nach Strafgesetzbuch vorliegt, kann die Gemeinde gegen den Hauseigentümer nicht vorgehen. Der Gemeinderat hat sich mehrmals für Kompromisslösungen eingesetzt und nach vertretbaren Lösungen gesucht. Leider sind all die Versuche erfolglos geblieben und so ist mit einer Wiedereröffnung des Betriebes in absehbarer Zukunft nicht zu rechnen.

Spendefreudiger Gemeinderat

An den letzten Ratssitzungen sind verschiedene Beitragsgesuche positiv behandelt worden. So kann die Brienzwiler Spielgruppe mit einem einmaligen Startbeitrag rechnen. Weiter wurden Beiträge bewilligt an die Bibliothek Brienz, die Stiftung Holzschnitzereien Brienz, das Kantonalbernische Kinderjodlertreffen Meiringen, das internationale Beachvolleyball Frauenländerturnier Brienzwiler, die Brienzer Holzfällertage sowie das Oberländische Schwing-fest Brienz-Hofstetten 2010.

Peter Guggisberg, Gemeindeschreiber

Pressebericht Gemeinderat 11. Mai 2009

Positiver Rechnungsabschluss

Die Verwaltungsrechnung 2008 der Gemeinde Brienzwiler schliesst einmal mehr mit schwarzen Zahlen ab. Nach Vornahme von zusätzlichen Abschreibungen in der Höhe von 235'000 Franken wird ein Ertragsüberschuss von 23'400 Franken ausgewiesen. Dies bedeutet eine Besserstellung gegenüber dem Voranschlag von 32'000 Franken. Auch die Spezialfinanzierungen Kehricht, Wasser, Abwasser und Elektro schliessen durchwegs positiv ab, womit in naher Zukunft auf Gebührenerhöhungen verzichtet werden kann. Die Burgerrechnung weist dank der positiven Burgerforstrechnung und den Einnahmen aus der Bauschuttdeponie mit einen Ertragsüberschuss von 86'000 Franken ab. Die erfreulichen Zahlen der Verwaltungsrechnung sind einerseits mit der strikten Einhaltung des Voranschlages begründet, anderseits ist der Steuerertrag höher ausgefallen und zudem sind die Steuerabschreibungen erfreulicherweise unter den bisherigen Zahlen geblieben. Schliesslich wirkt sich der Zuschuss aus der Elektrizitätsrechnung von 60'000 Franken an die Hauptrechnung positiv auf das Gesamtergebnis aus. Die Nettoinvestitionen betrugen im Jahr 2008 630'000 Franken und lagen somit knapp 10 Prozent unter dem Voranschlag.  

Sanierung Dorfstrasse

Die zweite Sanierungsetappe der Dorfstrasse mit gleichzeitigem Ersatz der zum Teil hundertjährigen Wasserleitungen wird in diesen Tagen in Angriff genommen. Damit der Zugang zum Dorfladen, zur Post und der Gemeindeverwaltung jederzeit gewährleistet ist, werden die Bauarbeiten zwischen Kreuzgasse und Aenderdorf in drei Teiletappen gegliedert. Bis Ende August sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. Für die Tiefbauarbeiten ist die Firma Eggenberg AG verantwortlich und die Sanitärarbeiten werden durch Roland Schild, Brienzwiler, ausgeführt. 

Quellfassung Fahrnigraben

Der Zugang zur Wasserfassung im Fahrnigraben unterhalb des Wilerhorn hat in den letzten Jahren stark gelitten und muss vollständig erneuert und aus Sicherheitsgründen zum Teil mit einer Galerie versehen werden. Zudem sind die durch Steinschlag beschädigten Eingangstüren zur Fassung zu ersetzen. Das Gebiet auf einer Höhe von 1000 Metern über Meer ist schwer zugänglich und so wirkt sich das Spezialbauwerk unweigerlich auf die Kosten aus. Gestützt auf die ermittelten Kosten ist mit einem Gesamtaufwand von 360'000 Franken zu rechnen. Die Quellen gehören je zur Hälfte den Gemeinden Brienzwiler und Brienz und die entsprechenden Kreditbegehren werden den bevorstehenden Gemeindeversammlungen zu Beschlussfassung unterbreitet. 

Aus dem Bauressort

Neben einigen kleineren Bauvorhaben, welche durch den Gemeinderat auf Antrag der Baukommission bewilligt werden konnten, muss für die mögliche Erweiterung des Werkstattgebäudes der Brünig-Garage mit integriertem Ausstellungsraum eine Überbauungsordnung mit Sonderbauvorschriften erarbeitet werden. Das gleiche gilt für den Garagebetrieb Homberger und das Hotelgrundstück von Fritz Suter im Balmhof. Hier wird nun auf den geplanten Hotelanbau auf der Nordseite verzichtet und die hängige Baubeschwerde wurde vom Gesuchsteller zurückgezogen. Anderseits ist in Bezug auf die generelle Überzeitbewilligung beim Hotel- und Cabaretbetrieb Balmhof keine Einigung erzielt worden und so wird sich als nächste Instanz das Bundesgericht mit der Angelegenheit zu beschäftigen haben. 

Neuer Gemeindewerkmeister

Der im letzten Herbst durch den Gemeinderat gewählte Martin Wyss hat seine Anstellung als neuen Gemeindewerkmeister am 1. Mai angetreten. Er ersetzt den langjährigen Werkmeister und ARA-Klärwärter Hans Schild, welcher nach 37 Dienstjahren demnächst in den wohlverdienten Ruhestand treten wird

 

Pressebericht Gemeinderat 16. Februar 2009

Der neue Gemeinderat hat seine Tätigkeit anfangs Jahr aufgenommen und die Ressorts sind verteilt. Für die Sanierung der Schulanlage hat der Gemeinderat einen baube-gleitenden Ausschuss eingesetzt. Die Brienzer Holzfällertage und die Musikfestwoche Meiringen erhalten einen Beitrag.

 

Ressortzuteilung Gemeinderat

An der ersten Ratssitzung in neuer Zusammensetzung und unter dem Vorsitz des neu gewählten Gemeindepräsidenten Hans Schild hat der Gemeinderat die Ressorts wie folgt verteilt:

Hans Schild, Gemeindepräsident: Präsidialabteilung, allgemeine Verwaltung, Finanzen, Fürsorge, Vormundschaft;

Beat Flühmann, Vizegemeindepräsident: Burgerverwaltung, Feuerwehr, Zivilschutz;

Peter Gmür: Schulwesen;

Barbara Schild: Bauwesen, Planung, Abfallentsorgung;

Christian Schranz: Forstwesen, Landwirtschaft, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung;

Andres von Bergen: Gesundheitswesen, Ortspolizei, Friedhof- und Bestattungswesen, Erwachsenenbildung;

Thomas Zemp: Elektrizitätsversorgung, Kultur, Tourimus.

 

Der Wahl- und Abstimmungsausschuss für das Jahr 2009 wurde vom Gemeinderat in folgender Zusammensetzung bestimmt: Präsident: Christian Schranz, Gemeinderat; Mitglieder: Pia Bonino, Brünigstrasse, Annelies Knöri, Rossi, Marco Meier, Matten, Simon Schild, Aulig.

 

Schulhaus wird umgebaut

Im Rahmen der Schallschutzmassnahmen des Flugplatzes Unterbach werden in den Unterrichtsräumen des Schulhauses im kommenden Sommer Schallschutzfenster eingebaut. Da das Gebäude bereits ein stattliches Alter aufweist und mittelfristig auch eine Sanierung der Heizanlage in Betracht gezogen werden muss, hat sich der Gemeinderat entschieden, für das Schulhaus ein ganzheitliches Sanierungskonzept auszuarbeiten. Hierfür wird ein baubegleitender Ausschuss in folgender Zusammensetzung eingesetzt: Andres von Bergen, Gemeinderat ( Präsident), Barbara Schild, Gemeinderätin, Fritz Schild, Wärmetechnik, Michael Wenger, Energietechnik, Lotti Ruef, Vertreterin der Lehrerschaft, Fred Zumbrunn, Schulhausabwart.

 

Dies und das ...

  • Adrian Schild, Brunnen, und Alexander Schild, Gässli, wurden an Stelle von Walter Abbühl und Christian Schranz in die Baukommission gewählt.

  • Magdalena Kirchler-Flück tritt Ende Januar 2009 aus dem Schuldienst aus und wird für ihr 32 Jahre langes Wirken als Handarbeitslehrerin (neu textiles und technisches Werken) anlässlich einer schlichten Abschiedsfeier im Schulhaus geehrt.

  • Kleine Baubewilligungen: Peter Gmür, Matten, Einbau neuer Fenster; Gerhard Burren, Rüfenacht, Einbau Abschlusstor Garageunterstand Ferienhaus Aenderdorf.

  • Bewilligung von Gemeindebeiträgen: 1'000 Franken an 4. Brienzer Holzfällertage 2009 und jährlich 500 Franken für die Jahre 2009-2011 an die Musikfestwoche Meiringen.

 

Pressebericht Gemeinderat vom 19. Februar 2008

Das Schulhaus Brienzwiler ist in die Jahre gekommen und soll aus wärmetechnischen Gründen einer Sanierung unterzogen werden. Dies ergab eine Studie, welche im Zusammenhang mit dem möglichen Ersatz der Heizungsanlage in Auftrag gegeben worden ist. Parallel zur Schulhaussanierung beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Grundsatzfrage, wie es mit dem ehemaligen Lehrerhaus (beide Gebäude stammen aus den frühen Sechzigerjahren) weitergehen soll. Neben weiteren wichtigen Traktanden beschäftigte sich der Gemeinderat an den letzten Sitzungen mit den regional bedeutsamen Themen wie Tourismusorganisation und Fluglärm. 

Schulanlage

Im Zusammenhang mit dem allfälligen Ersatz der Ölfeuerungsheizung (durch eine Holzschnitzelheizung?) wurde durch das Architekturbüro von Allmen aus Interlaken in Zusammenarbeit mit der Flück Haustechnik AG Brienz ein so genannter Gebäudecheck für die Schulanlage Brienzwiler, beinhaltend das Schulhaus und Lehrerhaus aus dem Jahre 1964 sowie das 1982 angebaute Mehrzweckgebäude mit Turnhalle und Zivilschutzanlage durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus zeigen, dass die Gebäude aus statischer Sicht in einem guten Zustand sind. Die grösste Schwachstelle an Schulhaus und Lehrerhaus bildet die Hüllendämmung, welche aus der Sicht der Spezialisten mit einer Aussenisolation der Fassaden, dem Ersatz der Fenster sowie der Erneuerung der Dachkonstruktion behoben werden müsste. Ebenfalls Handlungsbedarf zeigt sich bei der Heizung, den Sanitäranlagen und bei der Lüftung. Bei der Mehrzweckanlage (Turnhalle) drängt sich eine isolierte Dämmung im Deckenbereich sowie verschiedene kleinere Maler- und Sanitärarbeiten auf. Ein Spezialausschuss wird sich nun mit den Detailfragen beschäftigen, die Finanzierbarkeit abklären, einen Sanierungsplan erarbeiten sowie sich mit der Grundsatzfrage auseinandersetzen, wie es mit dem ehemaligen Lehrerhaus weitergehen soll. Bei diesem Gebäude stehen massive Unterhaltsarbeiten an, was mit entsprechendem finanziellem Aufwand verbunden ist. - Unabhängig all dieser Arbeiten sollen auf Vorschlag der Schule die alten Kletterstangen auf dem Schulhausplatz entfernt und an deren Stelle eine Spielanlage mit Sandkasten errichtet werden. Die Gestaltung wird zur Hauptsache durch die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern ausgeführt. 

Zweite Kraftwerkstufe auf guten Wegen

Die Gemeinde Brienzwiler plant, das überschüssige Quellwasser, welches heute ungenutzt im Erdreich versickert oder in den Fahrnigraben abgeleitet wird, zur Stromproduktion zu nutzen (wir haben berichtet). Die Planungsphase ist soweit fortgeschritten, dass für die zweite Stufe der Kraftwerkanlage die Bewilligung zur Wasserkraftnutzung eingeholt werden kann. Im gleichen Verfahren wird auch die Baubewilligung für das Turbinengebäude, welches als Anbau bei der ARA im Ziindli realisiert werden soll, integriert. Mit dieser Massnahme erhofft sich die Gemeinde eine jährliche Stromproduktion von rund 100'000 kWh. Bekanntlich liefert das 1990 erbaute gemeindeeigene Wasserkraftwerk Trigli einen Jahresertrag von durchschnittlich 600'000 kWh Strom, was rund einen Drittel des gesamten Strombedarfs der Gemeinde Brienzwiler ausmacht. 

Wie weiter mit dem Tourismus ?

Mit Interesse verfolgt der Gemeinderat das Geschehen rund um die touristische Entwicklung in der Region Brienz-Oberhasli. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Details noch unklar sind, die Gemeinde Brienzwiler sich nach wie vor als Partner der ehemaligen Alpenregion (heute Haslital.Berner Oberland) sieht und die Gemeinde zudem über einen eigenen Tourismusverein verfügt, besteht für den Gemeinderat vorläufig kein Handlungsbedarf zu einer touristischen Neuausrichtung, sprich Anschluss an die IG Tourismus Brienz.

Verein Pro Flugplatz

Bekanntlich wirft die bevorstehende Abstimmung über die Fluglärm-Initiative von Franz Weber hohe Wellen und das Thema Flugplatz macht auch vor dem Gemeinderat nicht Halt. Bereits bei früheren Gelegenheiten und im Spezifischen bei der Beurteilung des Sachplans Militär hat sich der Gemeinderat für den grundsätzlichen Erhalt des Flugplatzes ausgesprochen. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zum erwähnten Sachplan hat der Gemeinderat jedoch einen umfangreichen Forderungskatalog zu Handen des VBS verabschiedet mit dem Ziel, dass die Lärmbelastung durch den Kampfjet-Flugbetrieb drastisch reduziert wird. Die Anliegen der Gemeinde Brienzwiler werden durch Gemeindepräsident Fritz Kläy im so genannten Kontaktgremium Unterbach wahrgenommen. Unglücklich findet der Rat aber die Umschreibung des im letzten Jahr gegründeten Vereins Pro Flugplatz, welcher sich als politischer Vertreter der Region Brienz-Oberhasli, vertreten durch deren Gemeindepräsidenten und Grossräten sieht. Der Gemeinderat legt Wert auf die Feststellung, dass Gemeindepräsident Fritz Kläy als Privatperson in diesem Gremium mitwirkt und keinerlei Aufträge des Gemeinderates resp. der Brienzwiler Stimmbürger übernommen hat. 

Stromsparwettbewerb ist angelaufen

Der Gemeinderat hat mit Freude davon Kenntnis genommen, dass sich etwas mehr als zehn Prozent aller Brienzwiler Haushalte am Stromsparwettbewerb beteiligen und die Aktion schweizweit ein unerwartetes Echo ausgelöst hat (wir haben berichtet). Ebenfalls positiv ist das Echo nach Stromspargeräten ausgefallen, welche durch die Gemeinde bezogen und in einem Aktionspreis an die Bevölkerung abgegeben werden. Mit dem Einsatz solcher Stromspargeräte kann der Standby-Modus an Geräten der Unterhaltselektronik (Fernseher, Video, DVD, Radio etc.) sowie an Haushaltgeräten vom Stromnetz getrennt und so ohne grossen Aufwand ein Beitrag an das Strom sparen geleistet werden. 

Gemeindebeiträge

Im Rahmen eines Jubiläumsschiessens feiern die Brienzwiler Freischützen in diesem Jahr das hundertjährige Bestehen. Der Anlass wird mit einem Gemeindebeitrag von 1000 Franken unterstützt. Auch das 10. Internationale Holzbildhauer-Symposium auf dem Brienzer Quai kann auf eine Spende von 500 Franken zählen. Zudem hat der Rat beschlossen, die Volkshochschule Oberhasli-Brienz auch in Zukunft mit einem jährlichen Betriebsbeitrag zu unterstützen. 

Turnhallenbenützung nicht mehr gratis

Für Vereins- und öffentliche Anlässe in der Turnhalle ist kürzlich eine neue Bodenabdeckung angeschafft worden. Das Auslegen der Kunststoffbahnen, die Reinigung und das Verräumen obliegt neu dem Schulhausabwart. Die Vereine haben sich in Zukunft mit einem Unkostenbeitrag an diesem Aufwand zu beteiligen. 

Wahl- und Abstimmungsausschuss

Der Wahl und Abstimmungsausschuss für das Jahr 2008 ist in folgender Zusammensetzung bestimmt worden: Gemeinderat Thomas Zemp als Präsident sowie die Mitglieder Charles Leuthard, Petra Schild-Michel, Heinz Stadler und Christine Stalder-Huber. 

Peter Guggisberg, Gemeindeschreiber

 

Pressebericht Gemeinderat vom 1. September 2008

Der neue Gemeindewerkmeister und ARA-Klärwärter heisst Martin Wyss. Der einheimische 47-jährige Maurer und Maschinist hat sich im Auswahlverfahren gegen zwölf Mitkonkurrenten durchgesetzt und wird seine neue Stelle am 1. Mai 2009 antreten und den altershalber ausscheidenden Hans Schild-von Allmen ersetzen.

Stromsparen bleibt ein Thema

Als weiterer Schritt der gemeindeeigenen Stromsparaktion (wir haben in der Presse mehrmals darüber berichtet) hat der Gemeinderat eine Förderaktion für energieeffiziente Haushaltgeräte lanciert. Wer seine alten, "stromfressenden" Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Tumbler durch energiesparende Geräte ersetzt, wird je nach Energieeffizienzklasse mit einem Förderbeitrag zwischen 100 bis 300 Franken belohnt. Die Aktion, welche vorläufig bis Ende Jahr Gültigkeit hat, ist gut angelaufen und wurde von der Bevölkerung bisher rege benützt.

Neue Wasserleitungen im Dorfzentrum und ARA-Umbau

Die über einhundertjährigen Wasserleitungen in der Dorfstrasse - vom Bären bis ins Änderdorf - müssen ersetzt und gleichzeitig der schadhafte Strassenbelag ersetzt werden. Die erste Etappe zwischen dem Hotel Bären und der Kreuzgasse ist kürzlich in Angriff genommen worden und die Baumeisterarbeiten sind durch den Gemeinderat an die Eggenberg Tiefbau AG, Brienzwiler, vergeben worden. Die Sanitärarbeiten werden durch Roland Schild aus Brienzwiler ausgeführt.

Für den Umbau der ARA mit Einbau eines neuen Reinigungssystems ist an der letzten Gemeindeversammlung ein Kredit von 1,1 Mio. Franken bewilligt worden. Vorbehältlich des positiv verlaufenen Baubewilligungsverfahrens soll mit den Sanierungsarbeiten im kommenden Herbst begonnen werden. Für das neue Klärverfahren, dem so genannten SBR-System, läuft zurzeit die Bauausschreibung im Rahmen des öffentlichen Beschaffungswesens. Für die übrigen Arbeiten hat der Gemeinderat die Aufträge wie folgt erteilt: Baumeisterarbeiten: Peter Grossmann AG, Brienz, Wasserableitung in die Aare: Marmet + Trauffer AG, Hofstetten, Stahlbauarbeiten: Hans Schild-Hugo AG, Brienzwiler.

Keine Erweiterung der Bauschuttdeponie

Die Frist für die Fertigstellung und Rekultivierung der Bauschuttdeponie "Banholz" läuft Ende Jahr 2010 ab. Obwohl sich das bestehende Gelände nach Ansicht der Gemeindebehörde für eine Erweiterung durchaus eignen würde, lehnen die kantonalen Fachstellen eine Ausdehnung des Deponiegeländes kategorisch ab. Hauptgrund dieses Entscheids ist die Tatsache, dass für die Erweiterung Waldareal beansprucht würde. Dies widerspricht den forstlichen Gepflogenheiten, womit das Thema wohl endgültig begraben sein dürfte.

Zustimmung zum Nachtbus

Nach einem positiv verlaufenen Versuchsbetrieb zwischen Interlaken und Grindelwald soll im kommenden Dezember in der Region Oberland-Ost auf verschiedenen Strecken ein auf zwei Jahre befristeter Versuch zum Einsatz eines Nachtbusses, eines so genannten Moonliners, gestartet werden. Der Betrieb beschränkt sich auf die Nächte von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Der aus Interlaken kommende Bus würde Brienzwiler um 02.50 Uhr erreichen. Der Gemeinderat erachtet das zusätzliche Angebot im öffentlichen Verkehr als sinnvoll und ist bereit, die gemäss Verteilschlüssel anfallende Defizitgarantie von knapp 1'000 Franken pro Jahr zu leisten.

Spendefreudiger Gemeinderat

Aus einer Vielzahl von Gesuchen hat der Gemeinderat folgende Beiträge und Spenden bewilligt: 10'000 Franken an die Neuuniformierung der Musikgesellschaft Brienzwiler, 300 Franken Jahresbeitrag an die Jugendmusik Meiringen, vorerst beschränkt auf die Jahre 2008 bis 2010 sowie 1'000 Franken Kostenbeitrag an die Anschaffung von zwei Brienzwiler Fahnen für die Beflaggung der Hauptstrasse in Brienz.

 

Pressebericht Gemeinderat vom 29. September 2008

Gemeinderatsersatzkandidaten sind bekannt

Wie bereits angekündigt, tritt Gemeindepräsident Fritz Kläy nach 23-jähriger Behördetätigkeit in der Brienzwiler Exekutive Ende Jahr zurück. Auf den gleichen Termin scheiden die beiden Mitglieder Elisabeth Schild-Flück und Toni Jakober aus dem Gemeinderat aus. Die Nachfolgeregelung ist rechtzeitig an die Hand genommen worden und wenn der Vorschlag des Gemeinderates genehm ist, wird das bisherige Ratsmitglied Thomas Zemp das Gemeindepräsidium übernehmen. Als Ersatzkandidaten für die drei frei werdenden Sitze im Gemeinderat werden Monika Romang Hauss, Lehrerin, hinter dem Hubel, Hans Kohler-Bühlmann, Säger, Banholzfluh sowie Christian Schranz-Gerber, Chauffeur, Hubel, vorgeschlagen. Die Ersatzwahlen finden an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember statt. 

Dominga Pfyl neue Lehrtochter

Als neue Lehrtochter der Gemeindeverwaltung konnte Dominga Pfyl aus Schwanden bei Brienz gewonnen werden. Sie wird ihre kaufmännische Ausbildung anfangs August 2009 antreten. 

GA-Tageskarte wird teurer

Wegen dem massiven Preisaufschlag der SBB "Tageskarte Gemeinde" wird der Tagespreis der Flexicard auf den 1. Januar 2009 von 30 auf 35 Franken angehoben. Die Gemeinde verfügt über zwei Tageskarten, welche auch von auswärtigen Personen zeitlich unbeschränkt zum voraus reserviert und bei der Gemeindeschreiberei bezogen werden können.

Peter Guggisberg, Gemeindeschreiber